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Schallisolierung/ Schalldämmung von Wand und Decke

Bei der Schallisolierung/ Schalldämmung einer Wand oder Decke geht es generell darum, den Schalldruckpegel zu senken und Lärm zu reduzieren. Dafür können Schallabsorber aus Akustikschaumstoff zum Einsatz kommen. Akustikelemente aus diesem speziellen Schaumstoff besitzen eine offenporige Struktur, die Schallwellen tief in das Material eindringen lassen und Lärm absorbieren.

Bei der Auswahl der passenden Materialien sowie bei der Montage der Schallisolierung an der Wand bzw. der Decke sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst ist es notwendig, zu betrachten, wo sich die störende Lärmquelle befindet. Hierbei ist zu unterscheiden, ob sich die Geräuschquelle im selben oder in einem angrenzenden Raum befindet. So macht es z.B. einen Unterschied, einen Proberaum so auszurüsten, dass Musik nicht nach außen dringen kann oder eine Wand zu isolieren, um störenden Lärm vom Nachbarn zu vermeiden.

Lärm durch schlechte Raumakustik

Ist der Lärm auf eine schlechte Raumakustik zurückzuführen, weil sich z.B. Geräusche durch lange Nachhallzeiten überlagern oder Schall von Wänden und Decken reflektiert wird, sollten gezielte Maßnahmen zur Schalldämpfung getroffen werden. Dafür werden Wand- und Deckenflächen teilweise mit Schallabsorbern bestückt, um auftreffenden Schall oder nur bestimmte Frequenzbereiche zu absorbieren. So wird der Klang im Raum verbessert, die Akustik klarer und Lärm reduziert. Ausführliche Information zur Schalldämpfung an Wand und Decke finden Sie in unserem Beitrag „Was ist Schalldämpfung?“.

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Schalldämpfung mit Schallabsorbern SH001 an einer Wand

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Schalldämpfung mit Schallabsorbern SH001 MH an einer Decke

Welche Materialien sind zur Schallisolierung/ Schalldämmung von Wand und Decke geeignet?

Lärm aus einem anderen Raum zu isolieren, Schall am Verlassen eines Raumes zu hindern und die richtige Schallschutzlösung zu finden, ist deutlich komplexer. Wir sprechen in diesem Fall von Schalldämmung. Schalldämmende Stoffe blockieren oder absorbieren eintreffenden Schall möglichst vollständig. Andernfalls werden die Decke oder die Wand zu Schallleitern. Daher kann in der Regel nur eine vollflächige Verkleidung dieser Bauelemente mit Schallabsorbern eine ausreichende Schallisolierung gewährleisten.

Bei der Auswahl der richtigen Materialien zur Schalldämmung ist entscheidend, welche Form von Schall isoliert werden soll und wo sich die störende Schallquelle befindet.

Schallisolierung nach außen – Luftschall blockieren

Um zu verhindern, dass Lärm aus einem Raum in angrenzende Bereiche dringt, muss der Luftschall blockiert werden, bevor er auf die Wand oder Decke trifft und dann als Körperschall durch diese Bauelemente zur Nachbarwohnung oder nach außen wandert.

Eine vollflächige Wand- bzw. Deckenverkleidung mit planen Schallabsorbern in einer Materialstärke von mindestens 5 cm ist dafür sinnvoll. Bei der Verwendung von geringeren Stärken, kann die erwünschte Wirkung im Mittel- und Tieffrequenzbereich höchstwahrscheinlich nicht erzielt werden. In der Praxis haben sich unsere Schallabsorber SH001 oder unsere Quaderabsorber SH004 als Breitbandabsorber an Wänden und Decken bewährt.


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Schalldämmung nach innen – Körperschall dämmen

Soll hingegen Lärm vom Nachbarn gedämmt werden, muss der durch die Wand übertragene Körperschall blockiert werden, bevor er als Luftschall in der eigenen Wohnung hörbar und zum Störfaktor wird.

Um Wände und Decken gegen Körperschall zu dämmen, benötigt man Schalldämmplatten mit einem hohen Eigengewicht, da diese Materialschwingungen absorbieren und die Schallübertragung unterbrechen. Hierfür eignen sich Schalldämmplatten aus Akustikschwerschaum, verbaut in einer Vorsatzschale zur Schalldämmung, besonders gut.

Im Folgenden haben wir für Sie die schrittweise Schalldämmung einer Wand mittels Vorsatzschale dargestellt.

Schalldämmung einer Wand mit Vorsatzschale – so geht's!

Diese Methode zur Schallisolierung einer Wand eignet sich immer dann, wenn es darum geht, Lärm aus einem angrenzenden Bereich – etwa vom Nachbarn – auszusperren.

Bei der Schalldämmung einer Wand mittels Vorsatzschale, auch als Raum-in-Raum Konzept bezeichnet, wird vor der zu dämmenden Wand eine zweite Wand (Vorsatzschale) errichtet. Diese wird in Trockenbauweise vor die bestehende Massivwand gesetzt. Die schalldämmende Vorsatzschale besteht aus einem tragenden Metallständerwerk aus Profilen, Schalldämmplatten aus Akustikschaumstoff sowie einer Beplankung aus Gipskartonplatten. Für die Schalldämmung im Inneren empfehlen wir unseren Akustikschwerschaum SH007 mit einer Stärke von 5 cm. Die Schalldämmpatten erhalten Sie natürlich in unserem aixFOAM Shop.

Schalldämmung einer Wand

Schalldämmung einer Wand

Schritt 1: Vorbereitung der Schallisolierung

Für eine erfolgreiche Schallisolierung ist eine gründliche Planung vorab notwendig. Das Wichtigste bei der Schalldämmung einer Wand mittels Vorsatzschale ist, dass die Vorsatzschale vollkommen von der Massivwand entkoppelt wird und somit keine Schallübertragung stattfinden kann. Das bedeutet, dass das Ständerwerk keine Verbindung zur Massivwand haben darf, sondern am Boden, der Decke und den angrenzenden Wänden verankert sein muss.

Schalldämmplatten aus Akustikschwerschaum

Schalldämmplatten aus Akustikschwerschaum

Schritt 2: Schalldämmmatten anbringen

Trifft Schall auf eine Wand, gerät diese in Schwingungen und überträgt so den Schall. Diesen bezeichnet man als Körperschall. Um die Schwingungen und somit die Schallübertragung zu stoppen, ist es sinnvoll, die Substanz der Wand zu verstärken. Bringen Sie dafür Schalldämmplatten aus Akustikschwerschaum flächendeckend und stoßdicht auf der Wand an. Mit der praktischen Selbstklebeausrüstung unserer aixFOAM Schalldämmplatten gelingt dies im Handumdrehen.

Planen der Rahmenkonstruktion für die Vorsatzschale

Planen der Rahmenkonstruktion für die Vorsatzschale

Schritt 3: Messen und Anzeichnen

Um die Übertragung von Körperschall zu vermeiden, sollten Sie für die Vorsatzschalle 2 cm – 3 cm Abstand zur Massivwand einplanen. Loten Sie den vertikalen Verlauf der Profile mit der Wasserwaage aus und zeichnen Sie dann die Position der Profile für die spätere Rahmenkonstruktion an.

Dichtungsband auf den Wandprofilen

Dichtungsband auf den Wandprofilen

Schritt 4: Dichtungsband anbringen

Für den äußeren Rahmen der Trockenbauwand eignen sich handelsübliche UW-Profile (Boden/ Decke) und CW-Profile (Wand) aus dem Baumarkt. Um diese für den Rahmen der Vorsatzschale vom Boden, den angrenzenden Wänden und der Decke zu entkoppeln, empfehlen wir, alle Profile, die Kontakt mit diesen Bauelementen haben, rückseitig mit Dichtungsband aus Gummi zu bekleben. Das Dichtungsband verhindert einen direkten Kontakt der Profile zum Baukörper und unterbindet die Schallübertragung.

Rahmenkonstruktion aus Wandprofilen

Rahmenkonstruktion aus Wandprofilen

Schritt 5: Profile für Rahmen stellen

Um einen stabilen Rahmen für die Vorsatzschale zu schaffen, werden die Profile ringsum an den Wänden, dem Boden und der Decke verschraubt. Beginnen Sie am Boden mit einem UW-Profil und stellen Sie dann ein CW-Profil senkrecht in dieses ein. Im Anschluss können Sie die UW-Profile für die Decke einfach auf den Wandprofilen auflegen, ausrichten und befestigen. Für einen sicheren Halt bohren Sie die Löcher vor, schlagen Sie Drehstiftdübel ein und verschrauben Sie abschließend die Profile mit dem Akkuschrauber.

Wandprofile in den Rahmen einstellen

Wandprofile in den Rahmen einstellen

Schritt 6: Senkrechte Profile einstellen

Sobald der äußere Rahmen der Vorsatzschale zur Schalldämmung steht, können die Wandprofile senkrecht eingestellt werden. Dabei sollten Sie die Abstände zwischen den einzelnen Profilen entsprechend den Maßen Ihrer Gipskartonplatten wählen. Der Abstand sollte so groß sein, dass eine halbe Gipskartonplatte links und rechts an den Profilen verschraubt werden kann.

Beplankung der Vorsatzschale

Beplankung der Vorsatzschale

Schritt 7: Verkleidung mit Gipskartonplatten

Auf den Profilen wird eine Beplankung aus Gipskartonplatten montiert. Achten Sie auf einen Fugenversatz, indem Sie auf einer Seite im Wechsel mit einer halben und in der Reihe darüber mit einer ganzen Gipskartonplatte beginnen. Um eine Schallübertragung über den Boden und die Decke zu vermeiden, sollten die Platten diese Bauelemente nicht berühren. Lassen Sie also zum Boden einen Abstand von etwa 12 mm und zur Decke etwa 5 mm. Zum Befestigen eignen sich selbstschneidende Schnellbauschrauben mit Feingewinde.

Verspachteln der Gipskartonplatten

Verspachteln der Gipskartonplatten

Schritt 8: Verspachteln der Gipskartonplatten

Nachdem Sie alle Gipskartonplatten auf dem Ständerwerk montiert haben, verspachteln Sie die Plattenfugen und Schraubenköpfe zunächst mit Fugenmasse. Stoßen Sie nach dem Trocknen die Kanten ab und tragen Sie dann mit einem Kellenspachtel Spachtelmasse auf die Platten auf.

Abdichten der Wandanschlüsse mit Dichtmasse

Abdichten der Wandanschlüsse mit Dichtmasse

Schritt 9: Wandanschlüsse abdichten

Verwenden Sie zum Abdichten der Wandanschlüsse der Vorsatzschale dauerelastische Dichtmasse. Diese hat den Vorteil, dass sie auch nach dem Trocknen nicht ausreißt. Spritzen Sie die Dichtmasse in die Fugen und runden Sie die Schalldämmung ab. Nach einer ausreichenden Trockenzeit können Sie die Wand wie gewünscht Streichen, Putzen oder Tapezieren. Noch ein Tipp: Um zu vermeiden, dass die Dichtmasse Kontakt zu den Schalldämmplatten bekommt, können Sie die Fugen hinter der Dichtmasse zusätzlich noch mit Dämmstreifen auslegen.

Schallisolierung/ Schalldämmung einer Decke

Zur Schalldämmung einer Decke empfehlen wir ebenfalls die vollflächige Verlegung von Schalldämmmatten aus Akustikschwerschaum mit einer anschließenden Verkleidung durch eine Rigips- oder Holzdecke. Dabei ist es wichtig, dass die Trägerkonstruktion zur Montage der Verkleidung nur mit einer fachgerecht ausgeführten Schwingungsdämpfung an der Decke montiert wird, um Schallbrücken zu verhindern. Mit anderen Worten: Die Decke sollte "abgehängt" werden. Dafür eignen sich federnde Abhängersysteme (z.B. Federbügelabhänger oder Akustikschwingabhänger) besonders gut, da diese mitschwingen und so die Körperschallschwingungen neutralisieren.

Bei der Verwendung unserer Schalldämmplatten aus Akustikschwerschaum kann auch hier eine deutliche Steigerung in der Absorption des Körperschalls erzielt werden.

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Akustikschwerschaum SH007 Dämmplatte – Vollflächige Verlegung zur Schallisolierung einer Decke

Bitte denken Sie daran: Bautechnische Maßnahmen zur Schallisolierung sind vergleichsweise schwierig und besonders bei der Installation einer abgehängten Deckenkonstruktion anspruchsvoll. Achten Sie daher besonders auf Ihre Arbeitssicherheit oder holen Sie sich falls nötig professionelle, handwerkliche Unterstützung.

Mit aixFOAM finden Sie die passenden Produkte zur Schallisolierung Ihrer Wände und Decken.

Als Akustik-Experten mit über 60 Jahren Erfahrung wissen wir: Die Schallisolierung von Wand und Decke ist anspruchsvoll und von vielen Faktoren abhängig.

Brandschutz bei Wand- und Deckendämmung

Bei allen Akustikmaßnahmen ist es wichtig, die geltenden Brandschutzvorschriften zu beachten. In unserem aixFOAM Shop haben wir Ihnen daher neben Produktempfehlungen und hilfreichen Informationen zu Absorptionsgraden auch die Brandschutzklassen der jeweiligen Produkte zusammengestellt.

Gerne unterstützen wir Sie außerdem in einer persönlichen Beratung dabei, die passende Lösung für Ihre Anforderungen zu finden. Wir sind uns sicher: Mit unseren vielfältigen aixFOAM Akustikschaumstoffen gelingt Ihnen die Schallisolierung von Decken und Wänden ganz bestimmt.

aixFOAM – Die Marke für professionellen Schallschutz

Lösungen für Schallschutz in Wohn-, Arbeits-, Produktions- und Freizeiteinrichtungen sowie in technischen Anwendungen zum Einbau in Maschinen, Fahrzeuge und Geräte: Das ist die Welt von aixFOAM®. Unsere Welt. Wir produzieren aus effektiven Akustikschäumen Lösungen für optimierte Raumatmosphäre, die optisch und akustisch überzeugen.

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Als moderner Verarbeiter von Akustikschaumstoffen haben wir ein wirksames und zeitgemäßes Qualitätsmanagementsystem als Grundlage aller organisatorischen und inhaltlichen Abläufe aufgebaut. 2015 wurden wir entsprechend nach ISO9001:2008 erfolgreich zertifiziert.

ISO9001 Zertifikat