Wir unterstützen Ärzte ohne Grenzen

Seit mehreren Jahren unterstützen wir regelmäßig die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Seit 1971 leistet „Ärzte ohne Grenzen“ weltweit unabhängige, medizinische Nothilfe in Kriegs- und Krisengebiete sowie nach Naturkatastrophen. Dabei agieren sie unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen.

aixFOAM unterstützt Ärzte ohne Grenzen

Die im letzten Jahr einsetzende Corona-Pandemie hält die Erde bis heute im Griff. Während sich die Lage in den Industriestaaten nach und nach stabilisiert, spitzt sich die Lage in den Entwicklungsländern weiter zu. Vor allem Krisenregionen und Kriegsgebiete werden durch COVID-19 zusätzlich belastet. „Ärzte ohne Grenzen“ setzt sich daher mit mehreren Projekten für diese Menschen ein.

Covid-19-Pandemie: Ärzte ohne Grenzen hilft weltweit

In mehr als 70 Ländern hilft „Ärzte ohne Grenzen“ Menschen im Kampf gegen das Coronavirus. So arbeiten sie in Brasilien seit Mai in 15 Gesundheitseinrichtungen. Unter anderem haben sie in Rio de Janeiro mit den Behörden ein Covid-19-Krankenhaus mit 200-Betten aufgebaut. Auch im Jemen ist die Situation besonders schwierig, denn die Menschen leiden neben der Pandemie seit sechs Jahren unter einem verheerenden Krieg. In Sanaa unterstützen „Ärzte ohne Grenzen“ z.B. zwei Covid-19-Behandlungszentren, in Aden sind wir im al-Gamhuriah-Krankenhaus aktiv.

AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Brasilien: In Rio de Janeiro bieten Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN vor allem Hilfe für obdachlose Menschen an und untersuchen diese. Sie verteilen Hygieneartikel und informieren über die Krankheit Covid-19.
AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Jemen: Ein Mitarbeiter von AERZTE OHNE GRENZEN versorgt einen Patienten mitmedizinischem Sauerstoff. In der Großstadt Aden betreibt die Organisation ein Covid-19-Behandlungszentrum.

Sierra Leone: Tod im Schatten von Covid-19

IIn kaum einem anderen Land der Welt ist die Sterblichkeitsrate so hoch: Mehr als jedes zehnte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht. Eine der häufi gsten Todesursachen ist Malaria. Im vergangenen Jahr behandelte „Ärzte ohne Grenzen“ 46.600 Malaria-Patient*innen. In diesem Jahr steht die Bekämpfung der Krankheit im Schatten von Covid-19. Viele Kinder kommen zu spät in die Notaufnahme – möglicherweise aus Angst vor der Pandemie. Mobile Teams von „Ärzte ohne Grenzen“ bringen daher die Gesundheitsvorsorge zu ihnen. Dabei erreichen sie auch abgelegene Gebiete – mit Motorrädern, Kanus oder zu Fuß.

AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Sierra Leone: Mitarbeiter*innen von AERZTE OHNE GRENZEN unterstützen im Distrikt Kenema das Gesundheitsministerium bei der Verteilung von Moskitonetzen. Diese schützen vor den Stichen der Anopheles- Mücke, die Malaria übertragen.
AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Sierra Leone: Ein Gesundheitsmitarbeiter verteilt Malaria-Medikamente im Dorf Gbapi im Distrikt Kenema. Wenn Malaria rechtzeitig behandelt wird, überleben die meisten die Krankheit.

Bangladesch: Nothilfe für Rohingya – eine vergessene Krise

Vor drei Jahren fl ohen sie aus Myanmar nach Bangladesch, bis heute leben hier rund 900.000 Rohingya im größten Flüchtlingslager der Welt. Die Bedingungen sind katastrophal. 41 Prozent der Bewohner*innen sind Kinder unter elf Jahren. „Ärzte ohne Grenzen“ leistet im Lager medizinische Hilfe und sorgt für Trinkwasser. Die Teams behandeln auch Covid-19- Patient*innen und klären über Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen auf. Von Januar bis Juni 2020 führten sie mehr als 224.000 Informationsgespräche zum Coronavirus und über andere Maßnahmen der Gesundheitsprävention.

AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Bangladesch: Die Kinderärztin Dr. Ferdyoli Percol von AERZTE OHNE GRENZEN untersucht ein Baby. Die Organisation betreibt im größten Flüchtlingslager der Welt u. a. das Goyalmara-Krankenhaus, das über eine Kinderintensivstation verfügt.
AERZTE OHNE GRENZEN hilft weltweit Menschen gegen die Krankheit COVID-19.
Bangladesch: Am Eingang des Gesundheitszentrums im Flüchtlingslager in Cox’s Bazar befragen Mitarbeiter*innen von AERZTE OHNE GRENZEN zunächst alle Patient*innen. Wer Symptome einer Atemwegserkrankung beschreibt, wird in einen separaten Wartebereich gebeten.