„Indirekte Folgen“ wie der wirtschaftliche Lockdown ohne soziale Absicherung, die Verlagerung von Kapazitäten des Gesundheitssystem von der Regelversorgung zur Pandemiebekämpfung und die Angst der Bevölkerung, Gesundheitsposten oder Krankenhäuser auf zu suchen, um sich nicht zu infizieren, zeigten ihre Auswirkungen.
Im Spendenaufruf des Vereins wurde die Lage in Beira wie folgt beschrieben:
„Internationale Hilfen werden wegen der Korruptionsskandale der Regierung nur teilweise ausgezahlt und die COVID-19 Maßnahmen kosten viel Geld. Für die Kinderheilkunde in Beira bedeutet dies, dass es kaum finanzielle Mittel für Medikamente und Personal gibt. Zurzeit gibt es nur ein intravenös applizierbares Antibiotikum für die Kinder, Entwurmungsmedikamente gibt es nicht, selbst Eisentabletten sind kaum zu bekommen. Ohne die vom Verein finanzierten ÄrztInnen, Krankenschwestern und Reinigungspersonal würde die Kinderheilkunde kaum mehr als eine Notversorgung leisten können.“
Kurzer Hand entschlossen wir uns, den Verein in seiner wichtigen Arbeit mit einer Spende zu unterstützen. Wie wichtig solche finanziellen Mittel sind und was mit ihrer Hilfe bewegt werden kann, zeigen Geschichten wie die der kleinen Nilza.
Das 6-jährige Mädchen leidet an einem Herzfehler. Durch die Auswirkungen der Pandemie hatte sie keinen Zugang mehr zu ihrer lebenswichtigen Medizin. Der Förderverein unterstützt die Kinderklinik in Beira mit Medikamenten, die vor Ort immer wieder fehlen und ermöglicht so die kinderkardiologische Behandlung durch geschultes Personal.
Durch Spenden und die Arbeit des Fördervereins Kinderklinik Beira e.V. können Kinder wie Nilza medizinisch versorgt werden.
Hilfe für die Helfer: Spenden helfen dem Förderverein Kinderklinik Beira e.V., die Menschen in Beira mit Medikamenten und Lebensmitteln zu versorgen.
Der ehrenamtliche Verein unterstützt die Kinderklinik des Zentralhospitals in Beira/Mosambik, der zweitgrößten Stadt des Landes. Der Verein wurde 1998 gegründet und finanziert seitdem regelmäßig Projekte im Kinderkrankenhaus, dem örtlichen Waisenheim und einem Zentrum für unterernährte Kinder. Außerdem wird HIV-Prävention für Kinder und Jugendliche sowie eine Selbsthilfegruppe HIV-infizierter Kinder und Jugendlicher unterstützt. Durch langjährige Zusammenarbeit wurden zuverlässige und vertrauensvolle Partnerschaften aufgebaut. Mehr Informationen zum Verein sowie Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie auf der Website.
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